EIN VERSPÄTETER FLUG. 180 KLAGEN. NUR EINMAL ENTSCHEIDEN.
München, 12. Oktober 2026
JUNE for Airlines bündelt Passagierklagen nach Flügen, auch solche, die erst später eingehen.
Eine Entscheidung pro Flug gilt für jede zugehörige Klage, heute und in Zukunft.
Passagierklagen sind leider längst zu einer neuen Art von Geschäftsmodell geworden. Anspruchsportale machen es Passagieren einfacher denn je, nach EU261 eine Entschädigung zu fordern. Ist ein Flug verspätet oder wird er annulliert, ist die ganze Kabine betroffen und viele Reisende verpassen ihren Anschluss. Ein einziger verspäteter Flug kann Dutzende, manchmal sogar Hunderte nahezu gleichlautende Klagen nach sich ziehen.
Für Airlines entsteht daraus ein kostspieliges Dilemma: Die einzelne Forderung ist oft gering, eine gründliche Prüfung kostet aber häufig mehr als die Forderung. Wer ungeprüft zahlt, riskiert hingegen doppelte Auszahlungen. Hinzu kommt der Aufwand, den tatsächlichen Ablauf eines Flugs für jeden einzelnen Fall zu rekonstruieren und zu prüfen. Dafür mussten bislang oft Kundenservice, Buchungs- und Zahlungssysteme getrennt abgefragt werden.
Genau hier setzt JUNE for Airlines an:
Aufbauend auf langjähriger Erfahrung mit KI-gestütztem Fallmanagement, das Airlines bereits heute hilft, Klagen mit minimalem Aufwand zu bearbeiten, geht JUNE for Airlines den nächsten Schritt: Der Flug selbst wird zur Arbeitseinheit. Jeder Flug wird anhand von Flugnummer, Datum und Abflughafen eindeutig identifiziert. Sobald eine Klage eingeht, ordnet JUNE sie dem passenden Flug zu. Jede weitere Klage zu diesem Flug wird automatisch demselben Flugcluster zugefügt. Das Legal Team entscheidet einmal pro Flug. JUNE überträgt diese Entscheidung auf alle zugehörigen Klagen, auch auf solche, die erst Wochen später eingehen.
„Flug XY123 vom 3. März nicht bestreiten: ‘do not contest’.“
Ein Bearbeitungshinweis (Handling Instruction) genügt. Er gilt für alle Klagen, die bereits mit dem Flug verknüpft sind, und ebenso für jede weitere Klage, die später eingeht. Wer eine Akte öffnet, sieht sofort, zu welchem Flug sie gehört und welche Anweisung für diesen Flug gilt.
„Am Freitag streikt die Flugsicherung. Lege jetzt alle betroffenen Flüge an.“
Flüge lassen sich anlegen, bevor die erste Klage eingeht. Trifft die Klagewelle ein, ordnet JUNE jeden passenden Fall automatisch dem jeweiligen Flug zu. Die Strategie ist dann bereits hinterlegt.
„Was ist auf diesem Flug tatsächlich passiert?“
Verspätungen und ihre Ursachen, Annullierungen, Passagier- und Boardingdaten, Arbeiten am Flugzeug sowie die Kommunikation mit den Passagieren werden in einer übersichtlichen Flugansicht zusammengeführt. So lässt sich auf einen Blick einschätzen, ob sich ein Fall schlichten lässt.
„Bestreite alle Klagen zu den verspäteten Flügen auf der Strecke München–Barcelona.“
Bearbeitungshinweise lassen sich gleichzeitig für mehrere Flüge festlegen. So können Rechtsteams ihre Strategie über einzelne Flüge, Routen und Streckenabschnitte hinweg steuern, statt jeden Fall einzeln zu bearbeiten.
„Zeig mir alle Klagen zu diesem Flug.“
Alle mit einem Flug verknüpften Klagen erscheinen in einer Liste, zusammen mit Gegnerischer Partei, Gericht, Sachbearbeitung, Verfahrensstand und geforderter Summe. So hat das Legal Team alle Fälle zu einem Flug auf einen Blick im Blick.
Prüfungen zum einzelnen Passagier bleiben jederzeit möglich, etwa die Frage, ob rechtzeitig informiert wurde. JUNE for Airlines unterstützt die Bearbeitung von Verspätungen, Annullierungen und Nichtbeförderungen.
Katja Nikolaus, Co-Founder und CBDO von JUNE
„Wir sehen bereits heute, wie viel Automatisierung und KI im Arbeitsalltag bewirken. Legal Teams können sich auf ihre juristische Expertise konzentrieren, statt Zeit mit Verwaltung zu verlieren. Jetzt unterstützen wir auch die strategische Fallbearbeitung deutlich stärker. Mit JUNE for Airlines genügt eine fundierte Entscheidung pro Flug, die konsequent für alle zugehörigen Klagen gilt. So wird aus einer Klagewelle eine überschaubare Zahl klarer Entscheidungen.“
Christian Häp, Co-Founder und CTO von JUNE
„Bei Passagierklagen ist der Flug die entscheidende Einheit. Deshalb haben wir ihn in JUNE als eigenständiges Objekt angelegt. Rechtsteams sollten denselben Flug nicht immer wieder neu prüfen müssen. Sie entscheiden einmal, und JUNE überträgt diese Entscheidung auf jede Klage zu diesem Flug, auch auf die, die erst später noch eingehen.“
Flugdaten aus unterschiedlichen Quellen
JUNE for Airlines ist darauf ausgelegt, mit den Flugdaten zu arbeiten, die einer Airline vorliegen: aus eigenen Systemen und Datenschnittstellen, von kommerziellen Flugdatenanbietern oder aus manuell gepflegten Datenquellen. Unabhängig von der Quelle stellt JUNE die Informationen in einer einheitlichen Flugansicht dar.
Treffen Sie JUNE beim World Aviation Festival
Katja Nikolaus (Co-Founder und CBDO), Christian Häp (Co-Founder und CTO) sowie Marina Weyh (Sales Lead) sind beim World Aviation Festival in Lissabon vor Ort.
Am 14. Oktober um 12:40 Uhr spricht Katja Nikolaus im Startup Theatre zum Thema: „Mission-Critical Legal: Why Departments Need an Operating System, Not Another Assistant“.
Termine mit dem JUNE-Team können direkt über die Event-App des World Aviation Festival oder unter https://www.june.tech/de/lisbon2026/ vereinbart werden.
ÜBER JUNE
JUNE ist die Plattform, auf der Rechtsabteilungen und Kanzleien komplexe und volumenstarke Verfahren bearbeiten: vom Eingang von Post und Falldaten über Fristen, Dokumentenerstellung und Massenkorrespondenz bis zur gemeinsamen Fallbearbeitung. Die Abläufe sind weitgehend automatisiert und durchgängig KI-gestützt. Der manuelle Aufwand sinkt um bis zu 80 Prozent, Fälle werden bis zu 60 Prozent schneller bearbeitet. JUNE ist bereits bei Rechtsabteilungen von Airlines wie Lufthansa, Austrian Airlines, Discover und British Airways im Einsatz.
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