EU261 · Fluggast­rechte

EU261-Schadens­bearbeitung und Automatisierung

Verwalten Sie große Mengen an EU261-Passagier­ansprüchen im Zusam­men­hang mit Flug­verspä­tungen, Flug­aus­fällen und Nicht­beförderung mithilfe struk­tu­rierter Arbeits­ab­läufe, die für eine skalierbare Fall­be­ar­bei­tung ausgelegt sind.

Kostenlose Demo anfordern Fallstudie Lufthansa

Im Einsatz bei Teams mit Tausenden bear­bei­teten Passagier­ansprüchen pro Monat

EU261 · Fristen im Überblick

  1. Reiseende nach einer Störung
  2. 3 h 250–600 € Ankunfts­ver­spä­tung, ab der Ent­schä­di­gung fällig wird – bleibt mit der Reform bestehen Ent­schä­di­gung, je nach Flugdistanz
  3. 96 h zur Information der Passagiere über ihren Entschä­di­gungs­anspruch nach Reiseende (Reform)
  4. 30 Tage um Ansprüche zu bezahlen oder begründet abzulehnen (Reform)

Inter­na­tio­nale Anwalts­kanzleien und Unternehmen vertrauen auf JUNE

  • Lufthansa
  • British Airways
  • Swiss Life
  • Discover Airlines
  • Deloitte Legal
  • Heuking
  • Ebner Stolz
  • CLASS REACTION
  • Frommer Legal
  • Meta
  • Schufa
  • Austrian Airlines
  • KPMG
  • CMS
  • Lutz | Abel
  • Pinsent Masons
  • CCM Legal
  • Junova

Die Heraus­forderung

EU261-Ansprüche erhöhen den operativen Druck auf Airlines

Die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 hat einen har­mo­ni­sierten Rechts­rahmen für Fluggast­rechte bei Verspätung, Annul­lie­rung und Nicht­beförderung geschaffen. Airlines sehen sich dadurch einem stetigen Zustrom von Fluggast­ansprüchen gegenüber, darunter Entschä­di­gungs­forderungen sowie Ansprüche auf Erstattung, ander­wei­tige Beförderung und Betreuungs­leistungen.

Die Bearbeitung großer Mengen von Ansprüchen nach der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 stellt für Airlines eine erhebliche operative Belastung dar. Hohe Fallvolumen, wie­der­keh­rende Prüf­schritte und strenge Fristen erschweren eine effiziente, konsistente Bearbeitung. Die EU261-Reform – Verordnung (EU) 2026/2202, anwendbar ab 23. Oktober 2027 – verschärft diesen Druck weiter: Die 3-Stunden-Schwelle und die Ent­schä­di­gungs­be­träge von 250 bis 600 Euro bleiben bestehen, während Airlines Passagiere künftig innerhalb von 96 Stunden nach Reiseende über ihren Entschä­di­gungs­anspruch informieren müssen, was die Fallvolumen vor­aus­sicht­lich weiter steigen lässt.

Erklärt

Was ist EU261?

EU261 ist eine europäische Verordnung, die Pas­sa­gier­rechte bei Flug­verspä­tungen, Annul­lie­rungen und Nicht­beförderung regelt. Je nach Situation können Passagiere Anspruch auf Ent­schä­di­gung (250–600 € je nach Flugdistanz), Erstattung, Betreuungs­leistungen oder eine alternative Beförderung haben. Die Betreu­ungs­pflicht gilt unabhängig vom Verschulden, und die Flug­gesell­schaft trägt die Beweislast für außer­ge­wöhn­liche Umstände.

Für Flug­gesell­schaften bedeutet EU261 wie­der­keh­rende operative Arbeit. Hohe Volumina an Passagier­ansprüchen erfordern konsistente Prozesse für Erfassung, Prüfung, Kom­mu­ni­ka­tion und Bearbeitung, häufig über mehrere Teams oder externe Partner hinweg.

Die Verordnung gilt ins­be­son­dere für:

  • Flüge innerhalb der EU
  • Flüge mit Abflug aus der EU
  • Flüge in die EU, sofern sie von einer EU-Flug­gesell­schaft durch­ge­führt werden
  • Passagier­ansprüche im Zusam­men­hang mit Ver­spä­tungen, Annul­lie­rungen und Nicht­beförderung nach EU261

Anspruchsarten

Arten von EU261-Entschädigungs­ansprüchen

Unter EU261 können Flug­gesell­schaften mit ver­schie­denen Arten von Entschä­di­gungs­ansprüchen kon­fron­tiert werden, abhängig von der Rei­se­un­ter­bre­chung und den Umständen des Einzelfalls. Obwohl die Rechts­grundlage stan­dar­di­siert ist, erfordern diese Passagier­ansprüche dennoch eine konsistente Prüfung, Doku­men­ta­tion und Bearbeitung über ver­schie­dene Teams hinweg. Zu den häufigsten Anspruchs­arten zählen:

EU261 · Fristen im Überblick

  1. Reiseende nach einer Störung Anspruchs­arten Ankunfts­verspätung­en von 3 Stunden oder mehr am Zielort Annul­lie­rungen des gebuchten Flugs Nicht­beförderung ins­be­son­dere bei Überbuchung Anschluss­verlust unter bestimmten Bedingungen
  2. 3 h 250–600 € Ankunfts­ver­spä­tung, ab der Ent­schä­di­gung fällig wird – bleibt mit der Reform bestehen Ent­schä­di­gung, je nach Flugdistanz
  3. 96 h zur Information der Passagiere über ihren Entschä­di­gungs­anspruch nach Reiseende (Reform)
  4. 30 Tage um Ansprüche zu bezahlen oder begründet abzulehnen (Reform)

JUNE for Airlines

Automatisiertes Management von Passagier­ansprüchen mit JUNE

Mehr zu JUNE for Airlines

Klassifizierung und Extraktion

Lassen Sie JUNE relevante Infor­ma­tionen aus allen eingehenden Dokumenten digi­ta­li­sieren und extrahieren. JUNE versteht und klas­si­fi­ziert Dokumente aus ver­schie­denen Quellen kon­text­be­zogen, um sie dem ent­spre­chenden Fall korrekt zuzuordnen.

Intelligente Automatisierung

Von Fris­ten­prü­fungen im Batch-Verfahren bis hin zur Massen­korre­spondenz – alles auf Knopfdruck. Intel­li­gente, modulare Workflows ermöglichen es Ihrem Team, selbst größte Massen­verfahren zügig zu bearbeiten.

Nahtlose Zusammenarbeit

Erstellen Sie dedizierte Arbeits­be­reiche, um in Echtzeit mit externen Anwälten und internen Stake­hol­dern zusam­men­zu­ar­beiten – inklusive indi­vi­du­eller Trigger, Fristen und Workflows.

Für EU261 gebaut

Entwickelt für EU261-Claim-Workflows

EU261-Ansprüche folgen wie­der­keh­renden Mustern, erfordern aber dennoch eine struk­tu­rierte Handhabung von Fristen, Doku­men­ta­tionen und rechtlichen Bewertungen. Für Flug­gesell­schaften, die ein hohes Aufkommen an Passagier­ansprüchen bewältigen müssen, bedeutet dies einen kon­ti­nu­ier­li­chen operativen Aufwand.

JUNE ermöglicht es Teams, den EU261-Prozess struk­tu­riert zu steuern. Ansprüche werden auf Basis vor­de­fi­nierter Logik bearbeitet, Fristen werden automatisch überwacht und gleich­ge­la­gerte Fälle können konsistent und in großem Umfang abgewickelt werden. So lassen sich berechtigte Ansprüche zügig regulieren und Fälle mit außer­ge­wöhn­li­chen Umständen frist­ge­recht und belegt bestreiten.

Mit JUNE for Airlines wird der Flug zur Arbeits­ein­heit: Jede Klage wird über Flugnummer, Datum und Abflughafen ihrem Flug zugeordnet, das Legal Team entscheidet einmal pro Flug, und JUNE überträgt diese Ent­schei­dung auf alle zugehörigen Klagen – auch auf solche, die erst Wochen später eingehen.

der eingehenden Dokumente automatisch verarbeitet
bis zu 75 %
weniger Bear­bei­tungs­zeit pro Anspruch
bis zu 60 %
Reduzierung der juris­ti­schen Arbeitslast
bis zu 80 %

Bis-zu-Werte. Die tat­säch­li­chen Ergebnisse hängen von Ver­fah­rensart, Volumen und Inte­gra­tions­tiefe ab.

01

EU261-Fallzahlen in strukturierte Workflows verwandeln

Wenn große Mengen an EU261-Ansprüchen über E-Mails, Portale oder Dritt­platt­formen eingehen, müssen Teams jeden Fall schnell erfassen, struk­tu­rieren und bewerten. Ein unstruk­tu­rierter Eingang von Forderungen führt zu Ver­zö­ge­rungen, manuellem Aufwand und einer inkon­sis­tenten Fall­be­ar­bei­tung.

JUNE erfasst und organisiert eingehende EU261-Ansprüche automatisch. Dabei werden unstruk­tu­rierte Daten in struk­tu­rierte Fallakten umgewandelt und so die Basis für einen kon­sis­tenten Prozess zur Scha­den­ab­wick­lung geschaffen.

Automatisierte Datenerfassung aus einem eingehenden Passagieranspruch
02

Einheitliche Bearbeitung mit regelbasierten Workflows

Regel­ba­sierte Workflows wenden Ihre eigenen EU261-Kriterien in jedem Schritt an: Fristen werden gesetzt, Aufgaben verteilt und Dokumente für gleich­ge­la­gerte Fälle immer gleich vorbereitet. Das reduziert den manuellen Aufwand und hält auch hohe Volumina an Passagier­ansprüchen in Bewegung.

Die rechtliche Ent­schei­dung bleibt bei Ihrem Team – auch die Frage, ob außer­ge­wöhn­liche Umstände einen Entschä­di­gungs­anspruch entfallen lassen. JUNE setzt sie anschlie­ßend im gesamten EU261-Prozess einheitlich um.

JUNE Assistant fasst einen Passagieranspruch zusammen
03

Standardisierte Bearbeitung und Kommunikation für EU261-Ansprüche

Stan­dar­di­sierte Workflows stellen sicher, dass Antworten, Follow-ups und Eska­la­tionen über alle EU261-Ansprüche hinweg konsistent gehandhabt werden. Dies reduziert den manuellen Abstimmungs­aufwand und hilft den Teams, die Kom­mu­ni­ka­tion zwischen internen Stake­hol­dern und externen Partnern einheitlich zu gestalten.

Für Flug­gesell­schaften, die mit wie­der­keh­renden Entschä­di­gungs­forderungen kon­fron­tiert sind, verbessert eine struk­tu­rierte Bearbeitung die Konsistenz, Transparenz und die operative Kontrolle.

Kostenlose Demo anfordern
Vorbereitung eines Dokumentenversands für einen Passagieranspruch in JUNE
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Volle Sichtbarkeit über alle EU261-Ansprüche

Alle Fälle, Fristen und Ergebnisse werden in einem einzigen System erfasst, was den Teams die volle Kontrolle über hohe Fallzahlen ermöglicht.

Dies schafft Transparenz und verbessert die operative Erfolgs­kon­trolle.

JUNE-Reporting mit aggregierten KPIs über alle Passagieransprüche

Kundenstory

Wie Lufthansa das Management von Fluggastklagen transformiert hat

Angesichts stetig steigender Fluggast­ansprüche nach der EU-Fluggast­rech­te­ver­ordnung ersetzte Lufthansa frag­men­tierte, manuelle Prozesse durch einen zentralen Data Hub und JUNEs KI-gestützte Case-Management-Plattform. Das Ergebnis: Reak­ti­ons­zeiten von Tagen auf rund 20 Minuten pro Fall reduziert, höhere Genauigkeit und sichere Zusammen­arbeit mit externen Kanzleien. Die juris­ti­schen Teams gewinnen so Raum für stra­te­gi­sche Arbeit.

~20 Min.

Reak­ti­ons­zeit pro Fall – zuvor Tage oder Wochen

„Mit JUNE haben wir unsere vormals analoge und in weiten Teilen papierhafte Bearbeitung von Passagier­ansprüchen in einen digitalen, daten­gesteuerten Prozess überführt. Die Plattform liefert uns in kürzester Zeit die relevanten Infor­ma­tionen zum jeweiligen Fall und ermöglicht eine sichere Zusammen­arbeit mit unseren externen Kanzleien. Was früher zeit­auf­wen­dige manuelle Abstimmung erforderte, erledigen wir nun in wenigen Minuten und mit höherer Genauigkeit und voller Transparenz über alle Teams hinweg.“

Stefan Küper Senior Director Air & Contract Law, Lufthansa

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Gemeinsam zu mehr Struktur und Kontrolle in Ihren Legal Operations

JUNE unterstützt Rechtsteams dabei, Fälle zu verwalten, Workflows zu auto­ma­ti­sieren und komplexe juristische Prozesse von der Aufnahme bis zum Abschluss effizient abzuwickeln.

Das erwartet Sie:

  • Eine kostenlose Beratung und maß­ge­schnei­derte Demo
  • Experten-Feedback zu Ihrem aktuellen Setup
  • Eine ehrliche Ein­schät­zung, ob JUNE zu Ihnen passt
  • Klare nächste Schritte

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